Donnerstag, 14. August 2008

Smartspider

So, jetzt ist alles klar. mein smartspider zeigt wo ich politisch stehe, nämlich ziemlich links. Wen wundert's, die gestellten Fragen kann eine Frau, Mutter und Erwerbstätige gar nicht anders beantworten. Oder?

Samstag, 9. August 2008

Die Schweiz braucht Einwanderer

Unter diesem Titel erörterte das „Bieler Tagblatt“ am 7. August 2008 das „THEMA“ Ausländer. Wie heisst es doch so treffend: „an ihren Worten sollt ihr sie erkennen. Müsste das „THEMA“ statt „Ausländer“ nicht „Integration“ oder „ZUSAMMENLEBEN“ heissen? Müsste man nicht befreit von Aufhetzung und Ideologien darüber reden und handeln, wie wir unser Leben gemeinsam gestalten wollen? Wie Menschen verachtend ist es eigentlich Menschen auszugrenzen und ihnen den Titel „Ausländer“ anzuheften wie ein Kainszeichen?

Warum redet man nicht davon, warum die „Inländer“ keine Familien mit Kindern mehr gründen und es dann, falls doch, nicht aushalten mindestens so lange die Kinder auf die Obhut der Eltern angewiesen sind? Warum sollen das die „Ausländer“ den besser machen, wo sie doch potentiell gewalttätig sind und die Sozialhilfe ausbeuten, mit ihrem Nachwuchs und ihren Familien? Weisst man damit den „Ausländer“ nicht automisch auf die unterste Stufe der Gesellschaftsschicht zu? Dort wo Armut herrscht, dort wo man sich wegen dem Kindersegen nichts leisten kann, wo man zu den „Working Poors“ gehört, weil die Arbeit, die sie verrichten nur mies bezahlt werden? Richten damit die „Inländer“ nicht ganz automatisch ein unrechtes Kastensystem ein, obwohl in der Schweiz vor dem Gesetze alle gleich sind?

Ist es so gesehen nicht höhnisch, dass die Schweiz Einwanderer braucht und es sich leistet ihren Nachwuchs aus der Armut zu beziehen? Und zwar nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern nur um ihre Sozialversicherung und ihren inländischen Generationenvertrag sicherzustellen.

„Multikulturalität ist eine Bereicherung für unser Land“, ist nichts als ist eine abgedroschene Phrase, die vor der Realität keinen Bestand hat. Beispiele gefällig? Wird am Städtebundtheater Biel/Solothurn etwa Chinesisches Theater gespielt? Treten dort etwa afrikanische Theatergruppen auf? Gibt es in Biel eine Musikschule, die sich auf Weltmusik spezialisiert hat? Gibt es in Biel ausschliesslich Lehrerinnen und Lehrer, die grundsätzlich auf ihre vielsprachigen und mehrfachkulturellen Klassen hin ausgebildet wurden und permanent geschult werden, um mit diesen schwierigen Bedingungen umzugehen? Mein Verdacht, dass dem so nicht ist, nährt sich aus meiner Erfahrung als Mutter von drei Söhnen, die in Biel zur Schule gehen und gingen.

Gibt es Massnahmen, die getroffen wurden und entsprechende Einrichtungen, die Mütter und Väter aus allen Herren Ländern auf ihre Elternrolle in der Schweizer Schulen vorbereitet werden? Wie geht man mit Müttern und Vätern um, die sich für ein Engagement in einem Elternrat oder in der Schulkommission interessieren? Ich kann davon erzählen und es würden keine gemütlichen Feierabendgespräche vor dem wärmenden Fernsehapparat werden.

Es ist einfach eine Tatsache, dass wir in einer Welt leben, wo sich alle bewegen müssen. Diejenigen, die meinen die Gemütlichkeit in der Tiefe des Sofas sei für ewig gepachtet und die Globalisierung träfe nur die anderen, müssen damit rechnen in irgendeiner Form sehr unbequem überrollt zu werden. Wer gegen die Globalisierung ist, soll sich bei ihr beschweren gehen.

Ich meine, dass es an unserer aktiven Generation ist, heute die Diskussionen darüber zu führen wie wir handeln müssen, damit unsere Verschiedenartigkeit eine neue Gemeinsamkeit wird, so dass wir die Errungenschaften der hochzivilisierten Schweiz auch an unsere nachfolgenden Generationen weitergeben können, ohne dass diese mit der Schäbigkeit und der Ungerechtigkeit der Armut konfrontiert wurden. Denn Armut generiert Frustration generiert Brutalität generiert Fanatismus und sie generiert vor allem Chancenungleichheit. Und damit verletzen wir unsere Verfassung, auf die wir alle geschworen haben.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Hunger in der Welt

Die Schweiz ist UNO-Mitglied. Was haben wir der UNO und deren FAO zur Lebensmittelkrise zu sagen? Ich weiss es nicht, es scheint darüber keine öffentliche Diskussion zu geben.

Die FAO setzte sich das Ziel, bis 2015 die 800 Millionen Hunger leidenden Menschen in der Welt zu verringern. Heute aber sind es 850 Millionen. Die neue Lebensmittelkrise droht, weitere 100 Millionen Menschen Hunger leiden zu lassen.
Der FAO-Gipfel in Rom hätte mehr als über die aktuelle Krise, über den realen Nutzen wie der UNO-Ernährungsorganisation oder der Weltbank debattieren sollen, die bloss einen Geldregen verteilt, der Abhängigkeit schafft. FAO-Präsident Jacques Diuof ist seit 1993 im Amt. In seiner Ära hat sich die Situation verschlimmert. Da muss man sich fragen: ist ein Wandel nicht angebracht? Auch Diouf's Gesprächspartner müssen unter die Lupe. Es sind die Gentech-Produzenten, die Saatgutverkäufer, die Produzenten von Junk Food – jene Unternehmen, die Lebensmittel rund um den Globus reisen lassen. Sie sind es, die mit dieser Krise Gewinn machen.

Notwendig ist ein Übergang zu einer ökologischen Landwirtschaft, die nicht von den multinationalen Unternehmen kontrolliert wird. Eine Landwirtschaft, die von den traditionellen Gemeinschaften praktiziert wurde, der die Prinzipien Diversität, Synergie und Recycling zugrunde liegen. Die Lösung ist ein Netzwerk von lokalen Wirtschaften, die wir in einer Mischung aus Tradition und Innovation verbinden können. Diese sollten unterstützt werden und zwar nicht nur in Afrika, sondern auch in der Schweiz.

Die Agrarindustrie die von ihr verursachten Probleme mit deren Methoden selber lösen zu lassen, die zu ihrer Entstehung geführt haben, nämlich Bodenerosion, Monokulturen, Subventionen und Dumping und der Verlust der Lebensmittelsouveränität, ist falsch. Was wir wollen ist die Freiheit, die eigene biologische Vielfalt zu nutzen. Die Schuld liegt nicht bei den Bauern und auch nicht beim Klima. Beide sind die ersten, die darunter leiden – unter diesen Dingen, die sie nicht erfunden haben. Das sind die Fragen die uns interessieren und nicht ob Ahmadinejad zum Essen nach Rom eingeladen war oder nicht.

Sonntag, 4. Mai 2008

Wieder am Pranger

Anders als mit Polemik und Populismus kann die Blocherpartei nicht politisieren. Das belegen die rassistischen Plakate im ganzen Land einmal mehr. Man könnte sagen, dass eine tote Geiss das Metzgermesser nicht mehr fürchten muss. So lautet ein ghanaisches Sprichwort, das für einen wiederkehrenden Schreckversuch verwendet wird. Das verbraucht sich, wenn man mit derselben Bildsprache für immer wieder nuanciert andere Inhalte den Menschen das Fürchten beibringen will.

Unsereiner jedenfalls regt sich schon etwas weniger darüber auf als auch schon. Wären da nicht die Enthemmungen gewisser Menschen auf der Strasse, die meinen einen andersfarbigen Menschen die Zunge herausstrecken zu müssen, während sie hinter sicheren Busfenstern sitzen.

Seit die Blocherpartei mit ihren ausländerfeindlichen Kampagnen auf Stimmenfang geht, häufen sich die Abartigkeiten der doch sonst wohlerzogenen Einheimischen. Oder sind es eben gerade nur die nicht wohlerzogenen Einheimischen, die sich hinter den Rattenfängern versammeln und meinen ihren Mut zu kühlen, indem sie etwa unseren Nationalrat Rigardo Lumengo mit Bananen bewerfen? Wäre da nicht die kaum zu verdrängende Furcht, dass es, wie Lumengo sagt, nicht eines Tages schlimmere Übertretungen sind, mit denen wir konfrontiert werden.

Ich bin guten Mutes. Ich integriere mich jeden Tag in diese Gesellschaft, in der auch meine Kinder aufwachsen, Schritt um Schritt. Ich will mich politisch für die Integration einsetzen, mithelfen den Hilfloseren Unterstützung zu geben und dazu gehören auch die, die im Zug das Abteil wechseln, wenn ich um den leeren Platz gebeten habe. Menschen, die Menschen hassen, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben oder aus einem anderen Land kommen, sind eben auch Hilflose. Vermutlich gehören sie zu den Globalisierungsverlierern, genauso wie viele in meinem Heimatland, die darum flüchten oder elendiglich darben müssen.

Wir sollten es nicht zulassen, dass das Geld über den Wert von Menschen gestellt wird, so wie das gegenwärtig gerade wieder der Fall ist. Es sollte Regeln geben, dass es nicht möglich ist, dass mit Nahrungsmitteln gespielt und gewettet werden kann. Was wir geglaubt haben es würde nie mehr passieren, nämlich dass die Menschen des Südens ihr Essen nicht mehr selber kaufen können, ist zurückgekehrt. Innert weniger Monate hat der unkontrollierte Weltkapitalismus dafür gesorgt, dass in Afrika wieder Reis vom Himmel fallen wird. Damit werden Entwicklungserfolge vieler Jahre ausradiert und zunichte gemacht.

Ich höre Blocher schon wieder sagen: „Ich habe es ja immer gesagt, die Entwicklungshilfe sei Geld zum Fenster hinausgeworfen.“ Er wird sich dafür nicht schämen müssen, sondern den Applaus jener ernten, die sich eigentlich davor fürchten müssten eines Tages vom Kapitalisten Blocher auch einfach fallen gelassen zu werden. Oder glauben die, der Toni Brunner sei ein valabler Ersatz für Blocher?

Vorerst aber wird die Blocherpartei Millionen in Plakataushänge investieren, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen. Solange die Milliardäre dieser Welt sich an den Armen dieser Welt bereichern, indem sie immer schneller und unkontrollierter ihre Milliarden um den Globus hetzen, gerade dort wo durch Ausbeutung am meisten zu verdienen ist, desto mehr hungernde Menschen werden rund um den Globus der Nahrung hinterher wandern müssen. Mit oder ohne Schweizer Pass, legal oder illegal. Denn schlimmer als Hunger und Perspektivlosigkeit können auch harte und eiskalte Herzen nicht sein.

Gegen SVP-Plakate gibt es nur eines: fröhliche Gesichter und helfende Hände - das überzeugt längerfristig alle.

Mittwoch, 30. April 2008

Wahlkampfvorbereitungen

Es ist etwas ruhiger auf meinem Blog geworden. Das heisst aber nicht, dass ich meine Hände in den Schoss gelegt hätte und Däumchen drehen würde. Ganz im Gegenteil, wir bereiten viel vor und arbeiten fleissig hinter den Kulissen.

Gestern präsentierte ich gemeinsam mit den im Amt und Würde stehenden Gemeinderäten deren Erfolge der vergangenen Legislaturperiode. Ich habe daran keinen Anteil und will mich auch gar nicht mit fremden Federn schmücken. Doch stolz über die Erfolge der SP-Gemeinderäte bin ich auch schon etwas. Ich hoffe natürlich, die nächsten vier Jahre auch meinen Beitrag für eine noch erfolgreichere Bilanz beitragen zu können.

Übrigens ist mir besonders aufgefallen, dass das „Journal du Jura“ viel ausführlicher mit viel mehr Raum auf unsere Bilanz reagiert hat als das grössere „Bieler Tagblatt“. Besteht da ein Zusammenhang, dass die Welschen Sozialdemokraten anders wahrgenommen werden als die Deutschschweizer? Auch der Zugang zu den Archiven wird bei den Zeitungen anders behandelt. Das Journal konnte ich auf den Artikel verlinken, beim Tägu geht das nicht, man kann nur ins Archiv, wenn man dafür bezahlt. So mache ich halt jetzt nur Werbung für das Journal.

Freitag, 11. April 2008

Ich habe Demokratie erlebt

Seit 1996 lebe ich nun in der Schweiz, eingewandert aus Ghana - ich war seither erst zweimal wieder in meiner alten Heimat - zusammen mit meinem Ehemann und meinen drei Söhnen. Wie habe ich damals gestaunt über dieses saubere Land und wie alles fast perfekt geregelt war. Gut, mit der Zeit merkte ich schon, dass nicht alles Gold war was mir zu glänzen schien. Doch im Gegensatz zu meinem Heimatland gibt es hier keine Korruption und auch wie die Politiker miteinander umgehen, respektive umgegangen sind, hält einem Vergleich mit meinen Erfahrungen in Togo, meinem Mutterland, nicht stand.

Doch plötzlich begann sich für mich die Stimmung in der Schweiz jener in Togo zu ähneln. In der Ejadema-Diktatur war es unmöglich in der Öffentlichkeit seine persönliche politische Meinung zu äussern. Man musste befürchten, dass irgend jemand einen bei Ejademas Killertruppe anschwärzte und diese einen verschwinden liessen. Als ich 14 Jahre alt war, liess Ejadema meinen Onkel Kofi Kongo umbringen und meine ganze Familie lebte fortan unter genauster Beobachtung.

Dabei waren wir Ewes in der Mehrheit und Ejademas Stamm bildet die Minderheit. Ich erinnere mich genau, wie das alles anfing. Über eine lange Zeitperiode baute sich der Meinungsterrorismus auf . War es anfänglich noch möglich an den Wahlen teilzunehmen, verzichtete man mit der Zeit aus persönlicher Sicherheit auf dieses Recht. Man wusste ja nie. Und irgendeinmal begannen wir das Land zu verlassen, besonders wenn Wahlen angesagt waren. Denn es kam immer mehr vor, dass unsere Leute verschwanden und später tot im Meer treibend gefunden wurden. Was da genau passierte, wussten wir nie und fanden es auch nie heraus.

Plötzlich kam es mir vor als würde hier in der Schweiz derselbe Prozess in Gang kommen. Keine Wahlen mehr wo nicht die SVP gewann, Sitz um Sitz zu legte und gleichzeitig die Rhetorik immer gehässiger werden liess bis zum heutigen Tag. Gegen jede und jeden der oder die eine andere Meinung hatte, die Linken und Netten, dann die Weichsinnigen, dann die Ausländer und in der Weltwoche heute schon wieder die Juden. Und jetzt als vorläufiger Höhepunkt der Rachefeldzug des verbitterten Blochers, der mich mehr und mehr an den alten Diktatoren Ejadema erinnert, gegen Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Dabei warnte uns Blocher's Schwester hier im "Bieler Tagblatt" schon vor Jahren: ihr Bruder sei ein Gefährlicher. Wir fangen an zu begreifen.

Doch heute erlebte ich etwas was ich weder in Togo noch in Ghana in dieser Form beobachten konnte. Ich nahm zum ersten Mal hier in der Schweiz an einer Demonstration teil, einer sehr friedlichen, bunten und in ihrer Entschlossheit überwältigenden Stimmerhebung von mehr als 10'000 Menschen. So etwas hätte ich mir nicht vorstellen können und auch gar nicht, dass das in mir so starke Emotionen wecken würde. Wie staunte ich ob all diesen Frauen und Männern aus allen Schichten der Schweizer Bevölkerung aus allen Landesteilen. Besonders überrascht war ich, dass nicht nur gleichaltrige und jüngere Menschen auf dem Bundesplatz waren, sondern besonders auch viele jenseits des Pensionsalters, viele Menschen der Blocher Generation waren da und applaudierten und freuten sich an den klaren Statements für eine Schweizer Demokratie voller Respekt für andere Meinungen und gegen die Ausgrenzung. Ich habe diese Demonstration als Zeichen erlebt und als Grenzziehung gegen die heutige SVP-Führung, die lieber heute als erst morgen ihren Abschied gibt und den Gemässigten und Vernünftigen in ihren Reihen Platz macht.

Als heute Nachmittag überraschend Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf auf dem Bundesplatz erschien, bahnte sich die Sonne einen Weg durch den Regen verhangenen Himmel. Das traf mich im Herzen und ich konnte jubeln. Ich verlor eine sich lange aufgebaute innere Spannung. Die Angst, das Ejadema-Gespenst wich endlich von meinem Herzen.

Nun hoffe ich, dass sich die SVP auf den Weg macht und sich von ihrem Joch befreit. Ich glaube nicht, dass ich danach wirklich Sympatien für die Inhalte dieser Partei entwickeln könnte. Aber ich würde mich freuen, mich mit SVP-Politikern auseinanderzusetzen und um Positionen zu kämpfen. Ich möchte das frei von Angst tun von ihnen verunglimpft und wegen meiner Herkunft und meiner Hautfarbe ausgegrenzt zu werden.

Ich hoffe, das Eveline, wie sie heute von allen im Chor gerufen wurde, mit unserer heutigen Sympathiekundgebung gegen die Perfidie eines Burebüeblis Brunner - ich kannte das heute im vielstimmigen Chor auf dem Bundesplatz gesungene Lied über das Burebüebli von meinen Patienten im Alters- und Pflegeheim, die das hie und da anstimmen - bestehen wird.

Heute lernte ich, dass mein Mann Recht hatte, wenn er mich darin korrigierte die Schweiz falsch einzuschätzen. Ich konnte es nicht fassen, dass Messerstecherinserate, nach Schweizerpässen greifende farbige Hände und schwarze Schafe nur die Meinung einer irregeleiteten Minderheit und nicht die Schweiz darstellte. Heute durfte ich zusammen mit mehr als 10'000 Schweizerinnen und Schweizer direkte friedliche Demokratie erleben . Ich sah, wie Anstand, menschlicher und politischer Anstand, eingefordert wurde.
Wir werden das Kommnende gemeinsam mit Eveline Widmer-Schlumpf durchstehen und nicht aufgeben eine auf Ausgleich und Kooperation ausgerichtete Demokratie wieder einzurichten.

Mit heute ging die Aera Blocher vorbei, bald schon wird sie abgeschlossen sein, im Mottenschrank der Geschichte zusammen mit anderen Extremisten.

95000 in 5 Tagen

Es ist einfach unglaublich. Innert 5 Tagen werden 100'000 Menschen die Protestnote unterschrieben haben. Wäre eGoverment inklusive Referendums- und Initiativrechten bereits in Betrieb, hätte das glatt eine Initiative geben können.

Interessant ist auch, dass die Medien konsequent diese Form der demokratischen Willenskundgebung fast vollständig ignorieren. Hoffentlich kommen heute Nachmittag ebensoviele Leute nach Bern. das wird dann weder von den Medien noch von den Zürcher Rechtsauslegern zu ignorieren sein. Heute Abend wird klar sein, dass das Volk gesprochen hat und Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ein zweites Mal gewählt wurde.